„Mit körperlicher Präsenz und intuitivem Einfühlungsvermögen hat Hanno Koffler aus seinen Filmrollen immer ein kleines Ereignis gemacht.“
Aus der Jurybegründung zum Franz Hofer Preis 2009

Hanno Koffler Geboren am 25. März 1980. Schlagzeuger der Band „Kerosin“, die er mit seinem Bruder Max 1994 gründete. Nach zwei Kurzfilmen im Jahr 2000 spielte Koffler die Hauptrolle in Marco Kreuzpaintners TV-Pilotfilm „Rec – Kassettenmädchen/Kassettenjungs“ (2002). Auch in dessen Debütspielfilm „Ganz und gar“ (2003), in „Sommersturm“ (2004) und „Krabat“ (2008) spielte Koffler mit. Nach weiteren Rollen in Kinospielfilmen („Anatomie 2“, „Hallesche Kometen“) und TV-Produktionen („Einsatz in Hamburg – Bei Liebe Mord“) ging Koffler ans Wiener Max-Reinhardt-Seminar und schloss 2007 ein Schauspiel-
studium ab. Währenddessen und danach trat er als Theaterschauspieler in Erscheinung, u.a. unter Klaus-Maria Brandauer am Wiener Burgtheater, mit seinem Soloabend „Mars“ (nach Fritz Zorn) oder in der preisgekrönten „Bambiland“-Inszenierung von Philipp Hauß (Vontobel-Preis 2007). Seit der Spielzeit 2010/11 ist Koffler Ensemblemitglied am Theater Braunschweig.

Seit 2008 ist er wieder vermehrt in Kino- und TV-Produktionen zu sehen. Aufsehen erregte er vor allem in der Hauptrolle des traumatisierten Bundeswehrsoldaten in Brigitte Berteles Debütfilm „Nacht vor Augen“ (2008; Franz-Hofer-Preis und Preis für den Besten Hauptdarsteller beim Durban Int. Film Festival). Weitere Hauptrollen spielte er in Zoltan Pauls starbesetzter Komödie „Unter Strom“ (2009) und – zusammen mit Max Riemelt – im TV-Drama „Auslandseinsatz“ (2012).

 

Der Soundtrack